Hasta muy pronto, querida Colombia <3

– 284 Tage nach der Ankunft –

Ach man! Mir kommt es so vor, als wäre es noch gar nicht so lange her, dass ich diesen Blog erstellt habe und in ein unbekanntes Land gekommen bin.
In einer Stunde fahre ich mit meinen Nachbarn und meiner Gastmutter zum Flughafen und morgen bin ich dann schon wieder in Deutschland.

Ich kann nur sagen, ich habe schon lange nicht mehr so viel geweint. Es ist schwer, wenn man Menschen zurücklassen muss, die einem so wichtig geworden sind. Wie kann mir jemand nach so kurzer Zeit auch so sehr ans Herz wachsen? 😦

Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich diese lieben Menschen kennenlernen durfte. Ich habe mich sehr geliebt gefühlt und weiß, dass ich immer zurückkommen darf.

Am Samstag hat meine Gastfamilie eine Überraschungsparty für mich gemacht und meine ganze kolumbianische Familie, einige Nachbarn und Martin und Natalia waren da. Es wurde ein bisschen geweint, Reden gehalten und ich habe süße Geschenke bekommen.
Auch wenn es ein wenig schwierig war, meine fünf Kuscheltiere, die ich über das Jahr geschenkt bekommen habe, zu verstauen.

Den gestrigen Abend habe ich mit meiner Familie verbracht. Ich habe ihnen ein kleines Geschenk gemacht, ein Buch mit Rezepten, Bildern, Texten und allem Möglichem. Genau die gleiche Idee hatte meine Familie anscheinend auch und ich habe ein kleines Buch bekommen, dass ich mir aber erst im Flieger angucke. Da haben alle, die mir hier wichtig geworden sind, reingeschrieben!

Der Abschied fällt mir sehr schwer und wird mir von allen schwer gemacht. Aber ich weiß, dass ich bald zurückkommen werde! So schnell, wie es geht.

Kolumbien wird jetzt immer ein Teil von mir sein. Und hier habe ich 10 Anzeichen dafür, dass man kolumbianisch ist:

  1. Man hat ein kolumbianisches Fußballtrikot und zieht es immer, wirklich immer zu jedem Spiel an. Daran erkennt man, wann Kolumbien spielt.
  2. Man isst jeden Tag Reis. Egal wieviel… Hauptsache Reis, denn das ist einfach so und gehört zum Essen dazu.
  3. Es ist nicht schlimm mal im Schlafanzug oder mit Hausschuhen auf die Straße zu gehen oder zum nächsten Supermarkt. Auch wenn es der flauschige Kuh-Pyjama ist 😀
  4. Ein cafe ist kein schwarzer Kaffee, wenn man ihn im Café bestellt. Es ist Milchkaffee. Tinto ist der wahre Kaffee.
  5. Man begrüßt jeden, den man meinetwegen auch nur einmal gesehen hat. Den kolumbianischen Smalltalk habe ich mittlerweile auch drauf.
  6. Straßenhunde beachtet man gar nicht mehr. Die sind ja überall und denen geht es nicht immer schlecht.
  7. Wenn man auf der Toilette ist, sucht man automatisch den Mülleimer. Wo soll auch sonst das Papier entsorgt werden?
  8. Wenn man alles als chévere bezeichnet, ist man schon halb Kolumbianer 😀
  9. Man tanzt bei jeder Gelegenheit, denn das Leben ist schön und man soll es mit vollen Zügen genießen!
  10. Es ist nicht schlimm, wenn man mal ein bisschen zu spät kommt, denn man nimmt alles gelassener. Und glaubt mir, wenn man entspannt durch das Leben geht, fühlt sich alles viel schöner an.
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Yo soy boyacense

Das war also mein Freiwilligendienst in Kolumbien. Gerade gehen mir so viele Gedanken durch den Kopf und ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll, was ich alles fühle.
Ich kann nur sagen (auch wenn das sehr klischeehaft klingt): nach Kolumbien gehen war die beste Entscheidung, die ich gemacht habe!

Weisheit des Tages: ich werde Kolumbien und die Menschen sehr vermissen, aber ich weiß, dass es nicht mein letztes Mal in diesem wunderschönen Land ist!

Hasta muy pronto, Colombia!

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Dinge, die in Kolumbien anders sind

– 279 Tage nach der Ankunft –

In genau einer Woche bin ich schon in Deutschland für einen Tag. Heute war ich das letzte Mal beim bachillerato und gestern bei meinen kleinen Schülern. Auch wenn die Kleinen es nicht ganz verstehen, dass ich nicht wiederkomme, wurde ich viel umarmt, habe kleine gebastelte Karten von den 1. Klässlern bekommen und noch mehr Umarmungen von meinen Lehrerinnen. Man, wie sehr ich das alles vermissen werde! 😦 Ich kann noch gar nicht realisieren, dass alles vorbei sein wird. Wahrscheinlich merke ich es erst so richtig, wenn ich in Deutschland ankomme und meine Liebsten in die Arme schließen werde.
Heute bei den Großen habe ich einen gebührenden Abschied bekommen! Meine profe hat mir gesagt, dass ich zu 9:00 in die Schule kommen soll. Das letzte Mal bin ich meinen Berg hochgewandert voller Nostalgie. Sie meinte, dass wir eine cosita („Sächchen“) machen werden, also bin ich gespannt in die Schule gegangen. Es gab eine izada de la bandera (die Kolumbien- und Schulflagge wird gehisst und die Hymnen gesungen). Ich genieße das immer sehr.
Fünf Minuten vorher hat mir meine profe eröffnet, dass ich ein paar Worte an die Schüler richten und etwas Motivierendes sagen soll. Sofort stieg die Nervosität in mir auf! Darauf war ich nämlich gar nicht vorbereitet. Aber dieser Moment hat mir auch gezeigt, dass ich mich in diesem Jahr verändert habe. Ich bin gelassener, offener und vor allem selbstbewusster geworden. Da stand ich also vor den 350 Schülern und allen Lehrern und habe ihnen erzählt, wie ich mich in Kolumbien verliebte und so viel kennelernen durfte. Ich meinte, dass die Schüler auch so etwas Großartiges machen können, wenn sie immer fleißig Englisch lernen und fest daran glauben.
Anschließend wurde mir ein Geschenk überreicht, das sich als Riesenkuscheltier outete (mega süß und perfekt um nach Deutschland zu transportieren!). Ich hätte dann noch zwei Stunden mit 9.02 also dem Tutorkurs meiner profe gehabt. Sie sagte, dass sie mich gleich holen würde und ich so lange im Lehrerzimmer warten soll. Aus einer Minute wurde ein Stunde, in der ich mich von Lehrern verabschiedet habe und zum Dank Toffifee verteilt habe. Manche haben sehr liebe Worte an mich gerichtet.
Endlich wurde ich dann in den Raum geholt, wo noch mehr nette Worte an der Tafel standen. In einem Stuhlkreis saßen wir zusammen und mir wurden die letzten Fragen gestellt. Es gab gaseosa und eine Kleinigkeit zu essen. Sogar der Rektor und eine andere liebe Lehrerin sind gekommen und wieder wurde eine kleine, dramatische Rede von mir erwartet 😀 Es gab noch mehr nette Worte und ich fand es wirklich sehr schön, wie an mich gedacht wurde. Am Ende habe ich noch eine große Abschiedskarte vom Kurs geschenkt bekommen.
Nach den letzten Verabschiedungen bin ich mit meiner profe zu „Pizza Nostra“ (sehr lecker!) und wir haben mit ihrem Sohn und Mann Mittag gegessen. Nach einer kleinen Runde im Centro mit ihnen bin ich dann nachhause. Also zwei tolle abschließende Tage in meinem colegio 🙂

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2.02 ❤

Alle Freiwilligen (außer Pauline und ich) sind schon am Mittwoch zurück nach Deutschland. Peinlicherweise habe ich am Meisten von allen geweint. Das lag aber auch daran, dass ich verschlafen hatte und total in Panik mit meinen Nachbarn aufgebrochen bin. Ich dachte, ich könnte mich nicht mehr von den anderen Freiwilligen verabschieden. 6:00 sollten wir uns an der Sexta treffen und 5:52 ist meine Gastmutter ins Zimmer gekommen und hat gefragt, ob ich nicht los muss.
Naja, am Meisten habe ich geweint, weil ich nun merke, dass es auch für mich bald vorbei ist und dass ich einige der Freiwilligen, die mir so wichtig geworden sind, in Deutschland nicht mehr so oft sehen kann, da man nicht mehr in der gleichen Stadt wohnt 😦

Am Sonntag hatten wir die „Despedida de las familias“, eine große Abschiedsparty mit vollem Programm. Es war ein sehr schöner Abend! Es gab deutsche Salate, gaseosa, traurige und lustige Reden, viele Fotos und viiieeel rumbaa.
Die Feier fand im „Berlín“ statt. Das war natürlich passend: eine Bar mit einem wunderschönen Ausblick auf Tunja.

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mi familia ❤

In diesem Blogeintrag wollte ich noch nicht sentimental werden… Deshalb schnell zum eigentlichen Thema: heute werde ich euch nocheinmal Dinge erklären, die in Kolumbien (meiner Meinung nach) anders sind und die ich (teilweise) sehr vermissen werde!

Wo fang ich nur an?
Wahrscheinlich mal wieder beim Essen 😀
Kolumbien ist ein Land der Früchte. Nach den 10 Monaten, die ich hier war, habe ich immer noch nicht alle mir unbekannten Früchte probieren können. Teilweise konnte ich mir auch nie die Namen merken. Um viele neue Früchte zu probieren, würde ich empfehlen an einem Samstag nach Villa de Leyva zu fahren, wenn Markttag ist. Dort habe ich seeehr viele Früchte gegessen.
Nun zu Einigen, deren Namen ich auch sicher weiß:

Bild 1: Verschiedene Sorten von tomate de arból, heißt übersetzt „Baumtomate“. Bis heute bin ich mir nicht sicher, ob das eine Frucht oder ein Gemüse sein soll. Es schmeckt ein bisschen wie Tomate, aber viel süßer. Das gibt es, soweit ich weiß, auch nur als Saft.
Bild 2: Die orangefarbene Frucht ist lulo, eine Frucht, von der ich schon oft geschwärmt habe. Sie wird nicht pur gegessen, da sie sehr sauer ist, aber im jugo ist sie ausgezeichnet! Die grüne, längliche Frucht ist curuba, eine Maracuya-änhliche Frucht, die ich bis heute nicht probiert habe (die sich aber witzig anfühlt :D). Das Grüne darüber ist guayaba, wovon ich auch oft Saft trinke. Aus guayaba wird bocadillo hergestellt und sehr viel in Kolumbien gegessen. Es ist wie eine süße Marmelade, bloß in festerer Form. Am Typischsten ist bocadillo con queso (mit Käse), denn viele Kolumbianer mögen Süßes mit Herzhaftem sehr gerne. So gibt es in Tunja bei „American Pizza“ (ein Pizzaladen) sehr unamerikanische Pizzen mit dem süßen, klebrigen bocadillo im Pizzarand. Bis heute bin ich kein großer Fan von bocadillo mit etwas Herzhaftem.
Bild 3: Die Kokosnuss ist natürlich bekannt in Deutschland, aber man würde sie niemals für so einen Preis im erstbesten supermercado bekommen (ca. 80 Cent).
Bild 4: Ganz links sieht man mangos dulces . Ich nenne sie liebevoll „Minimangos“. Kleine Mangos, die sehr intensiv im Geschmack sind, aber dafür sehr faserig. Ich finde sie super zum Snacken. Die grüne Frucht daneben ist feijoa. Eine Frucht, die ich auch sehr lieben gelernt habe. Sie geschmacklich zu beschreiben ist schwierig… Ich würde sagen sie ist ein wenig sauer und frisch. Ach… man kann Geschmäcker einfach nicht beschreiben! Probieren! Auch im Saft mag ich feijoa sehr gerne. Das Letzte ist pitaya, im Deutschen als Drachenfrucht bekannt.

Eine kleine Auswahl der viieelen Früchte!
Bleiben wir doch gleich bei Nahrungsmitteln. Was ich anfangs eklig fand, war das hier:

Joghurt und Wasser in Plastiktüten. Nach kolumbianischer Art reißt man eine Ecke mit den Zähnen ab und trinkt dann aus dem kleinen Loch. Ich weiß nicht, wie viele dieser Joghurts ich getrunken habe, weil ich sie absolut liebe!
Achja, das Wasser gibt es auch in 6 Liter Beuteln. Ich finde das schmeckt man auch. Schmeckt ein wenig nach Plastik.
Jetzt denkt ihr euch bestimmt: „Oh man! Was für eine Umweltbeschädigung!“
Und ja, da habt ihr Recht. Das ist meiner Meinung nach ein problematischer Punkt in Kolumbien. Hier scheint noch nicht angekommen zu sein, wie schlimm die Umwelt unter dem vielen Plastik leidet. 30 Würstchen einer Würstchenpackung müssen doch nicht noch einmal einzeln in eine Folie verpackt werden! Erstens ist das viel zu viel Plastik für die paar Würstchen und zweitens eine Sauarbeit (haha) alles einzeln auszupacken.
Anderes Beispiel: in den großen supermercados, wie „Jumbo“ oder „éxito“ werden bei einem Einkauf schonmal 5 bis 10 Plastiktüten benutzt, damit man auch gut die Dinge tragen kann. Das ist einfach zu viel! Vor allem werden die Tüten nicht einmal vollgepackt.
Naja… Da gibt es einige Beispiele. Ich hoffe, das wird sich in den nächsten Jahren noch ändern.
Außerdem ist es schwer Mülleimer zu finden! Die gibt es viel zu wenig. Ich finde dafür liegt aber erstaunlich wenig Müll rum.

Dafür liegen in Kolumbien besonders viele Hunde herum! Das habe ich auch schon öfter erwähnt. Straßenhunde gibt es so oft wie in Deutschland Mülleimer. Seeehr oft. Nicht selten läuft einem eine ganze Gang über den Weg. Glaubt ihr mir nicht?

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Anfangs taten mir die Hunde leid, aber mittlerweile beachte ich sie gar nicht mehr. Es ist normal, dass überall Hunde rumlaufen und keinen Besitzer haben. Die meisten sehen auch relativ gepflegt aus.
Natürlich hängt es auch vom Ort ab. In Großstädten z.B. Bogotá oder Cartagena gibt es nicht so viele Streuner, wie in einer Kleinstadt wie Tunja.
Kolumbianer scheinen die Hunde aber auch nicht sonderlich zu stören. An manchen Stellen gibt es sogar Futterspender.

Nun mache ich mal einen Sprung zum Wetter in Kolumbien.
Was mir sehr gefällt, ist das man nicht lange fährt und ein komplett anderes Klima hat (z.B. nach Moniquirá). Es gibt sehr heiße Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit (Bsp. Cartagena), kalte Orte (Bogotá) und so weiter…
In Tunja kann man an einem Tag schonmal alles gleichzeitig erleben. Morgens und abends ist es sehr kalt. Und tagsüber kann es kalt, warm sein, regnen, … 😀 Eigentlich ziehe ich jeden Tag das Gleiche an, also immer für das gleiche Wetter. Man wird jeden Tag überrascht. Selbst wenn es nach Sonnenschein aussieht, kann es fünf Minuten später regnen und genauso andersrum. Meine Regenjacke hat sich also gut bewährt.
Aber an das ständig wechselnde Wetter gewöhnt man sich. Am Anfang habe ich sogar noch auf meine Wetterapp geguckt, aber das lohnt sich nicht, weil Tunja eh immer macht, was es will. Genau so habe ich es lieben gelernt.

Etwas, was auch anders ist in Kolumbien, ist das Verkehrssystem. Wie in Deutschland gilt hier Rechtsverkehr. Natürlich gibt es auch Verkehrsregeln, aber die nimmt jeder so, wie er will. In Kolumbien gilt: „Immer mit der Blödheit der Anderen rechnen“. Das funktioniert und es gibt gar nicht so viele Unfälle, wie man vermuten würde (habe keine erlebt).
In Tunja gibt es verwirrend viele Einbahnstraßen. Also fast nur Einbahnstraßen. Das ist praktisch, da man nur in eine Richtung gucken muss, um die Straße zu überqueren.
Ich würde in Kolumbien nicht gerne Autofahren, da wirklich jeder so fährt, wie er will. In Tunja kommt noch hinzu, dass es manchmal seeehr steil bergauf geht und Anfahren am Berg war noch nie meine Stärke. Damit in den Straßen nicht so schnell gefahren wird, sieht man oft diese Teile:

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Wie gehen die Kolumbianer damit um? Sie rasen los bis kurz vor dieses Teil und bremsen dann stark ab, um in Zeitlupe rüberzufahren. Dann heißt es wieder „Vollgas“.
Was die Fahrer auch abbremsen lässt:
– schlechte Straßenzustände (nicht selten)
– über die Straßen rennende Menschen
– über die Straßen rennende Hunde

Mit dem Bussystem fühle ich mich mittlerweile genauso vertraut, wie in Berlin. Wir durchorganisierten, deutschen Freiwilligen fanden es am Anfang schwierig uns zurecht zu finden. Fahrpläne, Busrouten, Abfahrtzeiten, das alles gibt es nicht. Nach einiger Zeit weiß man einfach, wo sein Bus abfährt und wenn nicht, dann fragt man eben. Bei mir an der Straße fahren glücklichweise sehr viele Busse in fast alle Richtungen. Die Richtung, wohin der Bus fährt, steht vorne dran. Der Busfahrer fährt in seinem eigenen Tempo, nimmt jeden Hügel mit, wie er will und hört die Musik lautstark, die ihm gefällt (von Vallenato bis Reggaeton kann alles dabei sein). Eine Busfahrt kostet 1.500 (die Preise wurden vor einigen Tagen um 100 Pesos erhöht) am Tag und 1.600 Pesos in der Nacht, sonntags oder an Feiertagen (ca. 40 Cent). So etwas wie ein festes Busticket oder Tarife gibt es in Tunja nicht. Man bezahlt, wenn man in den Bus ein- oder aussteigt. Wie die Busfahrer da den Überblick behalten, frage ich mich bis heute. Für jede Busfahrt bezahlt man einzeln.

Auch wenn es sehr turbulente Fahrten gibt, ob mit Taxi, Bus oder Auto, schnallt man sich nie an. Nie! Passiert ja auch nichts. Das wird auf jeden Fall ungewohnt, wenn in Deutschland alle auf mich warten, bis ich angeschnallt bin. Leider habe ich mich daran sehr schnell gewöhnt. Nur manchmal gibt es Taxifahrer, die wollen, dass man sich anschnallt (ist mir einmal in Bogotá passiert).

Zum Taxifahren: ich bin in diesem Jahr öfter Taxi gefahren, als in meinem gesamten Leben. Und das ist keine Übertreibung. Ich habe für ein Taxi in Tunja noch nie mehr als 7.000 Pesos bezahlt (ca. 2€). Taxis fahren überall und sind im Vergleich zu Deutschland sehr billig! Eine Strecke von 10 Minuten kostet eben nur 2€ und selbst da verhandele ich manchmal, wenn die Taxifahrer einen anderen Preis sagen, als auf dem Taximetro angezeigt. Wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist, lohnt es sich oft ein Taxi zu nehmen, da es günstiger ist als, Bus fahren.
In Großstädten ist Taxifahren meist teurer und gerade wenn es kein Taximetro gibt, muss man ein wenig Verhandlungskünste zeigen.
Ach, wie werde ich das Taxifahren vermissen!😦

Generell ist in Kolumbien alles günstiger. Cafés, Restaurants, Nahrungsmittel, Transport, Bücher, …
Na gut… Kleidung würde ich sagen kostet ungefähr gleich viel, aber immer noch ein bisschen weniger als in Deutschland. Was wirklich teuer ist, sind Hygieneartikel (Shampoo, Deodorants, Tampons!!!). Eine 250ml Flasche normales Shampoo kostet ungefähr 5€.
Eigentlich witzig, dass gerade Hygieneartikel so teuer sind. Kolumbianer haben das Vorurteil, dass alle Deutschen stinken und sich nicht waschen.
Aber ansonsten konnte ich dieses Jahr seeehr viele Cafébesuche genießen, was ich in Deutschland aufgrund von Geldmangel einstellen muss.
Die Kolumbianer sind immer erstaunt, wieviel wir z.B. gereist sind oder erlebt haben, aus dem einfachen Grund, dass man es sich hier leisten kann. Von Deutschland habe ich kaum etwas gesehen. Das finden die Meisten dann wiederrum lustig.
Ich erkläre oft, dass der Mindestlohn in Deutschland wesentlich höher ist, dafür aber viele Dinge auch teurer! In Deutschland könnte ich nicht jeden Tag ins Café gehen, wenn ein Kaffee ab 3€ kostet (hier ab 20 Cent).

Ein Vorurteil, was viele Deutsche gegenüber Kolumbianer haben, ist, dass sie immer zu spät kommen. Wenn man sagt, dass man sich um 15:00 trifft, rechnet man mit der Person um 15:30. Erstaunlicherweise merke ich, dass ich viel unpünktlicher werde/bin als Kolumbianer. Mir wurde immer gesagt, dass sie sooo unpünktlich sind und es ist auch schon vorgekommen, dass ich warten musste, aber generell finde ich es gar nicht schlimm, auch wenn ich eine eher ungeduldige Person bin (oder war?). Ich glaube, ich verlasse mich so darauf, dass andere Personen zu spät kommen, dass ich letztendlich die Letzte bin 😀
Sollte ich mir unbedingt abgewöhnen! Aber in Kolumbien ist nun einmal alles más tranquila.

Zum Schluss noch zwei Kleinigkeiten, die mir in Tunja aufgefallen sind.

In Bild 1 sieht man ein normales Haus in Tunja. Eigentlich finde ich es ganz witzig. Man sieht nämlich oft, dass die Fassaden von den Häusern schön gemacht sind, aber an den Seiten sehen die Häuser „unfertig“ aus, weil sie nicht verdeckt sind. Deshalb sieht Tunja im Gesamtblick „rot“ aus durch den vielen Backstein.
Man sieht auch viele Mauern, die „geschützt“ sind durch viele Glasscherben. Das dient dazu, dass niemand rüberklettert. Das Foto ist übrigens auf meinem Schulweg entstanden.
Zwei kleine Details, die mir in Tunja aufgefallen sind, die ich in Deutschland noch nie gesehen habe.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Ich werde jetzt noch meine letzten Tage genießen! Morgen steht ein spannender Tag bevor! Ich werde davon berichten.

Weisheit des Tages: selbst die merkwürdigsten Dinge werden nach einem Jahr total normal.

 

Viaje a Perú und eines der sieben Weltwunder

– 264 Tage nach der Ankunft –

Ich melde mich zurück aus einem sehr erlebnisreichen Urlaub! Zwei Wochen in Peru und gefühlt 1000 Erfahrungen reicher. Damit ich nicht zu sehr ausschweife und rumschwärme, versuche ich es so kurz wie möglich zu halten und Bilder sprechen zu lassen. Allerdings kann ich nur die Bilder zeigen, die ich geschossen habe, da wir immer noch keine Dropbox haben und das bestimmt auch noch eine Weile dauert.

Am 19. Juni ging es mit einem Reiserucksack von 8kg (für zwei Wochen wohlgemerkt!) zum Flughafen in Bogota mit Angelika, Despina und Dominik. Marie stieß einige Tage später hinzu, da sie leider Probleme mit dem Flug hatte.
Spät abends sind wir in Lima, Perus Hauptstadt angekommen. Gleich in den ersten Minuten mussten wir feststellen, dass Peru viel touristischer ist als Kolumbien! Im Flughafen gab es mehrere Taxistände mit Tarifen. Wir, selbstbewusste Halbkolumbianer, dachten, wir würden draußen viel günstiger ein Taxi bekommen. Drinnen bei den Taxiständen hieß es, dass ein Taxi nach Miraflores (wo unser Hostel war) 50 Sol (ca. 13€) kostet. Ein Taxifahrer von der Straße meinte es koste nur 25 und wir haben uns schon gefreut, dass wir nicht auf die üblichen Tourifallen reinfallen. Als wir schon halb im Taxi saßen, erwähnte der Fahrer im Nebensatz, dass es 25 Dollar kostet und nicht Sol. Wir waren total entsetzt, dass wir fast das Dreifache bezahlt hätten.

Weitere Anzeichen dafür, dass Peru touristischer ist:

  • fast alle Peruaner sprechen Englisch bzw. können wenigstens die Basics, während in Kolumbien es etwas Besonderes ist, wenn jemand Englisch kann. Selbst wenn wir Peruaner auf Spanisch angesprochen haben, wurde uns auf Englisch geantwortet.
  • fast alle Preise sind auch oder nur in US-Dollar angegeben. Das habe ich in Kolumbien nur einmal erlebt. Außerdem müssen Touristen oft mindestens doppelt so viel bezahlen (Taxi, Eintrittspreise, …) also typische „Touriabzocke“. Und es ist alles ein wenig teurer als in Kolumbien.
  • man wird nicht angestarrt, wenn man blond ist und helle Augen hat. Das passiert mir häufig in Kolumbien. Es gibt nicht so viele monos (Blonde) und es ist etwas Besonderes, weshalb man oft angeguckt wird. Manche Kolumbianer haben in ihrem Leben vorher noch nie eine mona gesehen. In Peru gibt es einfach viel häufiger Touristen und es ist normal geworden, Blonde auf der Straße zu sehen.
  • Fast-Food und asiatisches Essen. In Kolum bien (glücklicherweise) haben sich McDonalds, Starbucks und weitere große, internationale Konzerne kaum durchgesetzt. Tatsächlich habe ich noch nie einen Starbucks in Kolumbien gesehen. In Peru hingegen sieht man sehr viele Fast-Food-Restaurants und erstaunlich viele asiatische Restaurants. Nach so vielen Monaten haben wir uns alle sehr über asiatisches Essen gefreut. In Lima gibt es sogar ein China-Town!

Die ersten Tage haben wir in Lima verbracht. Wir waren am Strand, der nur 10 Minuten zu Fuß vom Hostel entfernt war, im Zentrum beim Plaza de Armas, der Bibliothek, anderen kleinen Plätzen, barrio chino  (Chinatown) und im barrio Barranco. Letzteres soll das alternative Viertel Limas sein, laut Reiseberichten vergleichbar mit Berlin. Vielleicht fand ich es nicht so gut, weil ich Berlinerin bin und zu hohe Erwartungen hatte, aber Barranco erschien uns recht verlassen. Nur der Hauptplatz war sehr schön und dort war auch Einiges los. Eine Schulklasse hat einen traditionellen Tanz einstudiert und es war einfach schön auf der Bank zu sitzen und Leute zu beobachten.

Einige Fotos von Lima:

 

 

 

Das viele Fußballspiel gucken im Hostel durfte natürlich auch nicht fehlen. Einerseits ist gerade EM (das wisst ihr ja alle 😀 ) und „La Copa America“. Ich bin glaube ich genauso für Deutschland wie für Kolumbien gewesen 😀 Bei fast jedem Spiel hatte ich mein Kolumbientrikot an und war genauso emocionada (aufgeregt) wie die Kolumbianer. Leider sind wir (Kolumbien) nur Dritter geworden. Trotzdem war das Finale sehr spannend (und foulig).

Im zweiten Bild seht ihr einen kleinen Platz, den wir in der Nähe vom Centro gefunden haben. Dort haben sich fast nur alte Menschen versammelt. In der Mitte war eine kleine „Bühne“ und eine sehr hohe Mädchenstimme hat gesungen. Als wir näher rangegangen sind, haben wir gesehen, dass es nicht ein Mädchen sondern eine erwachsene Frau war. Erst später haben wir mitbekommen, dass diese Musik, die sich ein wenig asiatisch anhört, in fast jedem Bus und überall zu hören ist. Scheint also so etwas wie der kolumbianische vallenato zu sein 😀

 

 

 

Obwohl Lima eine sehr schöne Architektur hat und einige schöne Orte, könnte ich es mir nicht vorstellen dort zu leben. Vielleicht sieht man es auf den Bildern. Der Himmel über Lima ist immer weiß. Nicht einmal haben wir die Sonne gesehen. Man sieht nie blauen Himmel. Ich glaube da würde ich depressiv werden 😀
Naja, jedenfall als wir da waren. Wobei man auch dazu sagen muss, dass wir im Winter da waren. Besonders warm war es auch nicht, obwohl Lima in der Wüste ist. Aber nach einigen Tagen kann ich diese riesengroße Stadt nicht beurteilen.

Nach den ersten Lima-Tagen ging es für Dominik, Marie und mich im Flieger weiter nach Cusco. Angelika und Despina wollten lieber 21 Stunden Bus fahren nach Cusco :p
In Cusco habe ich mich schon wieder viel wohler gefühlt. Es hat mich auch ein bisschen an Tunja erinnert. Die Stadt hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie sehr touristisch ist, weil es die letzte größere Stadt vor dem Machu Picchu ist. Um Cusco rum gibt es viele Berge wie in Tunja.

 

In Cusco haben wir uns den nächsten Tag komplett Zeit genommen, um eine Machu Picchu Tour zu finden. Dort gibt es nämlich zahlreiche Anbieter bzw. Reiseagenturen und wir haben den ganzen Tag rumgefragt und verglichen. Das würde ich jedem empfehlen! Wir hatten eine unvergessliche Tour, 4 Tage lang, inklusive Eintritt Machu Picchu, drei Mahlzeiten, Unterkunft und Transport für nur 150€.

Jetzt zu unserer Tour:
1. Tag: Wir sind aus Cusco losgefahren auf 1600 Meter und haben eine Radtour gestartet, die ca. zwei Stunden gedauert hat. Die Aussicht war unglaublich! Wir sind auf 1100 Meter runtergefahren. Der Fluss unten und die Berge um einen rum, das war eine wunderschöne Idylle. Dabei hatten wir eine Ausrüstung, mit der wir wie die Powerrangers aussahen 😀

 

Dominik hat sogar ein Video gemacht, aber das habe ich leider noch nicht.
Nach einem späten Mittagessen sind Dominik, Marie und ich noch einmal los zum Rafting 🙂 Das hat nur 15 Dollar gekostet und ich wollte das schon immer einmal machen. Allerdings war unser guía ein wenig merkwürdig und hat uns so angeschrien, dass ich mich wie bei der Armee gefühlt habe. Trotzdem war die Aussicht schön mit dem steinigen Fluss, den riesen Bergen und der untergehenden Sonne.
Bei der Tour sind wir in billigen Hostels untergekommen. So landeten wir in einem Zimmer mit 9 Betten, dass wir für uns fünf hatten. Und das ganze Hostel für uns alleine 😀 Perfekt zum laut Musik hören 🙂

2. Tag: das sollte der härteste Tag werden. Wir sind einen Teil des ehemaligen Inca-Trails gelaufen. Vor uns lagen 22 Kilometer und 500 Höhenmeter Unterschied. Allerdings war die Aussicht einzigartig! In Bildern kann man das gar nicht so gut festhalten.
Wir konnten unsere maleta (Taschen) mit dem Auto vorschicken lassen für 10 Sol. Wir haben aber eine maleta für alle gepackt mit Badesachen, Wasser und Kleinigkeiten. Der Rucksack wurde ziemlich schwer, aber wir haben uns abgewechselt ihn zu tragen.
Insgesamt waren wir 11 Stunden unterwegs. Ab und zu haben wir Pause gemacht und unser guía Walter hat uns einige Dinge zur Inca-Kultur und Natur erzählt. Zum Beispiel wurden wir gleich am Anfang mit einer Frucht angemalt, dessen rote Farbe, den ganzen Tag gehalten hat und die wir nur schwer abbekommen haben.
Bei einer Pause konnten wir Inca-Tequila probieren. Um Geschmack zu geben, war in der Flasche eine tote Schlange! War auf jeden Fall interessant.
In Peru werden traditionel (anderen lateinamerikanischen Ländern, z.B. Bolivien, Kolumbien auch) Coca-Blätter gekaut. Auch das haben wir ausprobiert, schmeckt aber gar nicht (sehr bitter!).
Wir haben eine Coca-Plantage gesehen. Die sind normalerweise ilegal, da aus den Coca-Blättern Kokain hergestellt werden kann. Coca-Blätter gab es in jedem Hostel zum Frühstück auf dem Tisch, um sich einen Tee zu machen. Wenn man ein paar Blätter kaut, hat das eigentlich keine Wirkung.

 

Der Anstieg zwischendurch war schon recht anstrengend, aber wir waren sehr feliz , als wir am höchsten Punkt angekommen sind. Dort wurden ersteinmal viele Bilder geschossen und die Aussicht genossen.

 

Die ganze Zeit sind wir an dem kleinen Fluss langgelaufen und durch die Berge. Leider kann ich die Momente mit der Kamera nicht so gut einfangen. Aber ich war total begeistert. Motiviert haben wir uns zum Ende mit Musik. Gegen 17:00 sind wir bei heißen Quellen angekommen und haben gebadet. Danach ging es ins Hostel und nach dem Essen sind wir erschöpft ins Bett gefallen.

 

3. Tag: Nach dem Frühstück sind wir losgefahren zu einem weiteren tollen Ereignis. Für weitere 15 Dollar konnten wir Ziplinen. Mit einem Karabinerhaken hängt man an einem Seil, was zwischen zwei Bergen befestigt ist. Dann fliegt man durch die Schlucht und genießt die Aussicht 🙂 Ziplining gibt es auch immer im Kletterpark.
Es gab fünf Bahnen. Die ersten vier waren „normal“. Bei der Letzten durften wir als Superman das Seil entlang rasen, heißt, dass wir mit dem Bauch und Kopf nach unten hingen. Sehr toll! Es gibt auch ein Video von mir (habe ich leider auch nicht). Bei unserer Tour waren zwei liebe Schweizerinnen dabei, die auch viele Bilder gemacht haben. Mit ihnen haben wir uns angefreundet und viele lustige Momente erlebt.
Nach dem Ziplining war der Tag nicht mehr so lustig. Es war wieder Wandern angesagt. Diesmal jeder mit seinem Reiserucksack, also mit 8 Kilo auf dem Rücken, 3 Stunden bis nach Machu Picchu Pueblo. Dem letzten kleineren Ort vor Machu Picchu.

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Die ganze Zeit sind wir an diesen Schienen lang gelaufen. Der Weg war sehr steinig und anstrengend. Diese kurze Wanderung kam mir viel anstrengender vor, als die 8 Stunden Wanderung am Vortrag, da wir das Gepäck hatten. Es hatte auch noch angefangen zu nieseln und wir sind total fertig im Hostel angekommen. Dort hatten wir nach Tagen eine warme Dusche, die wir sehr genossen haben. Ganz kalt duschen, war nicht so schön 😀
Am 3. Tag sind wir früh ins Bett, denn am nächsten Tag hieß es 3:00 aufstehen.

Letzter Tag: 4:20 haben wir uns am Bus angestellt, der hoch zum Machu Picchu fährt. Es gibt die Möglichkeit hochzulaufen (das haben die Schweizerinnen gemacht, Respekt!) oder mit einem Bus für 12 Dollar hochzufahren.
Nun zum Machu Picchu! Ich bin so glücklich, dass ich diesen Ort kennenlernen durfte! Der Machu Picchu eingehüllt in dem mysteriösen Nebel ist ein magischer Ort.
Wir hatten erst eine zweistündige Tour und durften dann alleine rumlaufen. Ich will aber nicht zu viel verraten, denn das sollte man sich mit eigenen Augen ansehen und anhören 😉
Was mich verwundert hat, dass es nicht eine Toilette auf dem ganzen Gelände gibt. Dafür muss man das Gelände verlassen und sich dann noch einmal an der Ticketkontrolle anstellen. Bei einem Toilettengang muss man 30 bis 45 Minuten einplanen.
Außerdem fand ich es merkwürdig, dass es auf dem Machu Picchu mit den vielen steilen Abhängen und steinigen Wegen, kaum Absperrungen gibt, bzw. nur kleine Seile auf dem Boden, die „symbolisieren“, dass man hier nicht weiterlaufen darf.
Bestimmt habt ihr es mitbekommen, dass ein deutscher Tourist vom Machu Picchu gestürzt ist und verstarb. Das ist ein Tag nach dem wir da waren passiert. Sehr traurig, aber ich kann mir vorstellen, wie das passiert ist 😦

Leider hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter, da es sehr neblig war, teilweise so sehr, dass man nichts mehr sehen konnte. Die Sonne kam nicht einmal raus, aber ich denke, ich war nicht das letzte Mal in meinem Leben auf dem Machu Picchu 🙂
Schon 11:00 mussten wir runter (auch mit Bus) und sind wieder an den Schienen langgewandert zum Bus, der uns nach Cusco gebracht hat.
Die letzten Tage in Peru haben wir viel gechillt, da die Tour sehr anstrengend war.

Machu Picchu Bilder:

 

Also habe ich eine wunderschöne, erlebnisreiche, letzte Reise in meinem Freiwilligendienst genossen.
In genau drei Wochen fliege ich schon zurück und bin sehr traurig alles hinter mir zu lassen 😦 Aber ich weiß, dass mich meine liebe Familie in Deutschland und meine Freunde (und leckeres Essen, hihi) erwarten.
Ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner Gastfamilie und der Abschied wird sehr schwer fallen!

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que viaje tan hermoso!

Weisheit des Tages: Machu Picchu ist ein Weltwunder, dass man mit seinen eigenen Augen gesehen haben muss, da ich das wirklich nicht in Worte fassen kann. Am Besten, wenn auch ein wenig Sonne rauskommt 🙂